Gegenüber dem vom Regierungsrat bewilligten Bauprojekt von 2012 wurden im Rahmen der Überarbeitung des Projekts von 2023–2026 erhebliche Verbesserungen erzielt. So konnte, wie im Abschnitt Ettisbühl Ost die totale Rodungsfläche (definitive und temporäre Rodung) von ursprünglich 54’720 m
2 durch steilere Böschungen vom Auflageprojekt 2012 zum überarbeiteten Projekt auf 25’450 m
2 reduziert werden, was einer Reduktion von ca. 46 % entspricht. Zudem wurde der Verlauf des Wander- und Velowegs, des Vita Parcours angepasst. Das Waldsofa bleibt bestehen.
Dass an einigen Stellen nicht mehr Wald stehengelassen werden kann, ist dem erforderlichen Abflussprofil der Kleinen Emme geschuldet. Ansonsten entstehen Engstellen und bei einem Hochwasser könnte nicht genügend Wasser abfliessen. Ein «Austreten» der Wassermassen ist zu verhindern, da nebst der Siedlung auch Infrastrukturanlagen (z.B. Bahntrassee) bis zum Dimensionierungsabfluss (HQ
2005) geschützt werden müssen.